Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 4. November 2026
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Konuma GmbH, Kieler Str. 689, 22527 Hamburg („Anbieter“), für die Software Thilo Cloud.
§ 1 Geltungsbereich
- Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung von Thilo Cloud.
- Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen („Kunde“). Verbraucher können keinen Vertrag schließen.
- Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
§ 2 Leistungen
- Der Anbieter stellt dem Kunden die Software Thilo Cloud als Dienst über das Internet zur Verfügung („Software as a Service“). Eine Installation beim Kunden ist nicht nötig.
- Der Funktionsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf thilo.cloud/funktionen, Stand bei Vertragsschluss. Der Anbieter entwickelt die Software weiter. Er darf Funktionen ändern, wenn der vertragliche Kern erhalten bleibt und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
- Die Daten liegen auf Servern in Deutschland.
§ 3 Kostenlose Testphase
- Der Kunde kann Thilo Cloud 30 Tage kostenlos und mit allen Funktionen testen. Dafür sind keine Zahlungsdaten nötig.
- Die Testphase endet automatisch. Sie geht nicht von selbst in einen kostenpflichtigen Vertrag über.
- Bucht der Kunde danach nicht, löscht der Anbieter die Daten des Testzugangs 30 Tage nach ihrem Ende.
§ 4 Vertragsschluss
Der kostenpflichtige Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde den Tarif in der Software oder schriftlich bucht und der Anbieter die Buchung bestätigt oder den Zugang freischaltet.
§ 5 Preise und Zahlung
- Die Nutzung kostet 69 € pro Monat für bis zu 10 Nutzer, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Alle Funktionen der Leistungsbeschreibung sind enthalten. Für mehr als 10 Nutzer macht der Anbieter ein eigenes Angebot.
- Optionale Zusatzleistungen, etwa KI-Assistenten, kosten nur dann extra, wenn der Kunde sie bucht. Es gilt die Preisliste zum Zeitpunkt der Buchung. Den Preis für KI-Assistenten gibt der Anbieter vor ihrer Einführung bekannt.
- Abgerechnet wird monatlich im Voraus, als elektronische Rechnung. Bezahlt wird auf Rechnung per Überweisung. Die Rechnung ist innerhalb von 14 Tagen fällig.
- Der Anbieter darf die Preise mit einer Ankündigung von mindestens sechs Wochen in Textform ändern. Bei einer Erhöhung kann der Kunde zum Zeitpunkt der Änderung kündigen.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
- Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Beide Seiten können ihn zum Ende jedes Abrechnungsmonats kündigen, in Textform oder in der Software.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit zwei Monatsentgelten in Verzug ist oder die Software rechtswidrig nutzt.
§ 7 Verfügbarkeit und Support
- Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel an. Nicht eingerechnet sind angekündigte Wartungsfenster sowie Störungen außerhalb seines Einflusses, zum Beispiel im Internet oder durch höhere Gewalt.
- Support gibt es per E-Mail an info@thilo.cloud und telefonisch, an Werktagen von 8 bis 17 Uhr.
§ 8 Pflichten des Kunden
- Der Kunde hält Zugangsdaten geheim, nutzt die Zwei-Faktor-Anmeldung für Zugänge mit weitreichenden Rechten und informiert den Anbieter unverzüglich bei Verdacht auf Missbrauch.
- Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er die Daten, die er in Thilo Cloud speichert, rechtmäßig verarbeiten darf. Das gilt insbesondere für Daten seiner Kunden und Beschäftigten.
- Thilo Cloud unterstützt bei Rechnungen, Buchhaltungsexporten, Zeiterfassung und Lohnvorbereitung, ersetzt aber keine Steuer- oder Rechtsberatung. Der Kunde prüft Belege und Exporte, bevor er sie verwendet.
§ 9 Daten des Kunden
- Die Daten des Kunden bleiben seine Daten. Er kann sie jederzeit vollständig exportieren.
- Nach Vertragsende kann der Kunde seine Daten noch 30 Tage exportieren. Danach löscht der Anbieter sie, soweit keine gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung beim Anbieter besteht.
- Für die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen seiner eigenen Unterlagen bleibt der Kunde verantwortlich, etwa nach GoBD, auch über das Vertragsende hinaus.
§ 10 Datenschutz
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Er ist Bestandteil dieses Vertrags.
§ 11 KI-Funktionen
KI-Funktionen sind optional und laufen nur, wenn der Kunde sie einschaltet. Ihre Ergebnisse, zum Beispiel Angebotsentwürfe, Zusammenfassungen und Vorschläge, prüft der Kunde, bevor er sie verwendet.
§ 12 Umzugsservice
- Der Anbieter übernimmt Daten aus dem bisherigen System des Kunden kostenlos, wenn der Kunde sie als strukturierten Export oder als Datenbanksicherung bereitstellt.
- Der Anbieter übernimmt die Daten mit der gebotenen Sorgfalt. Er schuldet aber keine Übernahme von Daten, die der Export nicht enthält. Der Kunde prüft die übernommenen Daten, bevor er mit ihnen arbeitet.
§ 13 Mängel
Der Kunde meldet Mängel unverzüglich und so genau wie möglich. Der Anbieter beseitigt sie in angemessener Frist. Gelingt das nicht, kann der Kunde das Entgelt angemessen mindern oder nach den gesetzlichen Regeln kündigen.
§ 14 Haftung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt in diesen Fällen:
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
- bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
- nach dem Produkthaftungsgesetz,
- im Umfang einer übernommenen Garantie.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur, wenn er eine wesentliche Vertragspflicht verletzt. Wesentlich ist eine Pflicht, deren Erfüllung den Vertrag erst möglich macht und auf die der Kunde vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens auf die Entgelte der letzten zwölf Monate.
- Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in Höhe des Aufwands, der nötig gewesen wäre, um die Daten aus einer Sicherung wiederherzustellen.
§ 15 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kündigt Änderungen dieser AGB mindestens sechs Wochen vorher in Textform an. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Ankündigung hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Seite zum Inkrafttreten kündigen.
§ 16 Schlussbestimmungen
- Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Gerichtsstand ist Hamburg.
- Ist eine Bestimmung unwirksam, bleibt der Rest des Vertrags wirksam.